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Bundeswehr als Plan B??

In einer Hinsicht bin ich mir wirklich sicher, Ich will Schauspielerin werden! Doch wenn ich scheitern sollte, soll ich dann wirklich den Plan verfolgen zur Bundeswehr zu gehen, mein Leben zu riskieren? Ich weiß nicht genau, denn es steht so viel auf dem Spiel und das alles nur für einen Job? Kann man dies überhaupt als "Job" bezeichnen? Ist es nicht eher eine Lebenseinstellung für sein Vaterland zu kämpfen? Ich glaube schon, dass diese Bezeichnung eher zutrifft, denn ich denke, dass es nicht einfach nur ein "Job" sein kann. Man riskiert sein Leben für andere, man weiß vor jedem Einsatz, ich werde andere Menschen erschießen , über ihr Leben entscheiden müssen und dazu habe ich eigentlich nicht das Recht. Man weiß, dass man vielleicht nie wieder aus diesem Einsatz nach Hause zurückkehren wird, verlässt seine Eltern, Geschwister, Freunde, Kinder... So etwas kann man nicht als "Job" bezeichnen. Trotz dieser Gewissheit denke ich, dass es der Richtige "Plan B" für mich ist, denn wenn mein Traum Schauspielerin zu werden scheitert, möchte ich etwas bedeutendes Leisten, ich habe sehr großen Respekt vor Soldaten, ich bewundere sie. Ich denke etwas Ehrwürdigeres kann man nicht leisten, als Soldat zu sein, für sein Vaterland, oder das unterdrückte Volk in anderen Ländern kämpfen. Ich bin mir dieses Risiko wirklich bewusst und denke, wenn meine Zeit gekommen ist, dann ist es nun mal so, wir alle sind endlich, das müssen wir früher oder später einsehen, doch ich möchte das beste aus meinem Leben 'rausholen, dass ich glücklich bin und stolz auf mich sein kann. Natürlich ist der Gedanke an das sterben für mich schlimm und ich möchte es auch nicht schon mit zwanzig, dreißig oder vierzig Jahren, doch wenn die Zeit gekommen ist, dann ist es nunmal so weit und alles was an dann tun kann ist es, es hinzunehmen, denn man kann es nicht ändern. Woody Allen sagte einmal: " Ich habe keine Angst vor dem Sterben, ich möchte nur nicht dabei sein, wenn es passiert." Ich finde dieses Zitat wirklich wundervoll, denn genau das, was ich denke ist in dieser Aussage mit den perfekten Worten beschrieben. Ich denke nämlich, dass Woody Allen mit dieser Aussage ausdrücken will, dass er eigentlich keine Angst vor dem Sterben hat, doch wenn jemand anderes, ein Freund oder Familienmitglied, stirbt, dann möchte er es nicht erleben, er möchte nicht, dass jemand stirbt und er möchte ihnen auch nicht beim sterben zusehen, denn daran kann man nunmal nichts ändern und deshalb glaube ich, dass genau das damit gemeint ist. Ich möchte nicht dabei sein, wenn es passiert, aber ich habe auch keine Angst davor...Ich habe akzeptiert, dass jeder diese Welt verlassen muss, ob er nun möchte oder nicht. Jetzt bin ich total von Thema abgekommen:D Aber ich mus mich damit auch auseinandersetzen, wenn mein Plan B lautet Soldatin zu werden. Ich möchte einfach so viel aus meinem leben 'rausholen, wie möglich und ich denke es gibt keinen Ehrenvolleren Tod, als das Sterben im Krieg oder? Ich klinge jetzt bestimmt so, als würde ich fest damit rechnen, dass die Schauspielerei scheitern wird und jeder Soldat im Krieg sterben wird, aber das denke ich nicht. Ich möchte nur auf alles vorbereitet sein, damit ich im nachhinein nicht enttäuscht bin. Ich glaube fest daran, dass mein Traum in Erfüllung geht, aber man kann ja nie wissen...

18.2.13 20:11

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